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Foodblog aus Münster - saisonale und regionale Rezepte

Anbauplan für meinen Gemüsegarten – so plane ich mein Gartenjahr

17. Januar 2023 · In: Gartenplanung

Ein eigener Gemüsegarten bietet die wunderbare Möglichkeit, frisches und gesundes Gemüse direkt aus dem eigenen Garten zu ernten. Damit das aber auch wirklich gut funktioniert, ist eine durchdachte Planung unerlässlich. Ich persönlich nutze dafür am liebsten die ruhigeren Wintermonate, um mir einen Anbauplan für das gesamte Gartenjahr zu erstellen. Diese Vorbereitung gibt mir nicht nur Struktur, sondern auch jede Menge Vorfreude auf die kommende Saison.

Welche Gemüsesorten möchtest du anbauen?

Bevor es ans Pflanzen geht, solltest du dir zunächst Gedanken darüber machen, welches Gemüse du überhaupt anbauen möchtest. Dabei helfen dir folgende Fragen:

  • Welche Gemüsesorten verwendest du besonders häufig in der Küche?
  • Auf welche kannst du gut verzichten?
  • Gab es Sorten, die dir in der letzten Saison besonders gut gefallen haben?
  • Oder welche, die du eher aussortieren möchtest?

Diese ehrliche Bestandsaufnahme hilft enorm dabei, den Garten realistisch und sinnvoll zu planen – gerade dann, wenn der Platz begrenzt ist. Dies kann auch sehr bei der Planung der Voranzucht helfen, denn auch hier wird der Platz auf der Fensterbank schnell knapp.

Gartengröße realistisch einschätzen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe deines Gartens. Je nachdem, wie viel Fläche dir zur Verfügung steht, kannst du unterschiedlich viele Pflanzen anbauen. In meiner letzten Gartensaison musste ich aus Platzgründen auf einige Gemüsesorten verzichten. Um meine absoluten Lieblingssorten aber trotzdem anbauen zu können, habe ich bereits im November ein neues Beet angelegt. Ein neues Gemüsebeet anzulegen, kann eine großartige Lösung sein, wenn der Platz knapp wird.

Hierbei möchte ich dir aber gerne direkt einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg geben: Gerade zu Beginn des eigenen Gartens würde ich nicht zu viel auf einmal planen. Lieber etwas weniger anpflanzen und das Gemüse mit Freude durch das ganze Gartenjahr pflegen, anbauen und genießen. So vermeidet man gerade in seinem ersten Gartenjahr Überforderung und kann die Beete immer noch erweitern, wenn man mag.

Aussaatzeiten und Voranzucht im Blick behalten

Damit nichts schiefgeht, ist es wichtig, die richtigen Aussaat- und Vorzuchtzeiten zu kennen. Diese trage ich mir immer direkt in meinen Anbauplan ein. Da ich mein Saatgut bereits im Dezember auswähle und bestelle, orientiere ich mich an den Angaben auf den Saatgutpackungen. So weiß ich genau:

  • wann die Vorzucht startet
  • wann direkt ins Beet gesät wird
  • welche Pflanzen frostempfindlich sind

Das sorgt für Struktur und nimmt mir im Frühjahr viel Stress. Ebenso versuche ich mich nicht von den ganzen motivierenden Videos auf Social Media stressen zu lassen. Man kommt spätestens im Januar nicht mehr daran vorbei, fast täglich Reels & Beiträge in den sozialen Medien zu sehen, wo Menschen bereits fleißig vorziehen. Hier heißt es Ruhe bewahren und nicht in Hektik zu kommen. Wir sind noch im Winter und bei den meisten Gemüsesorten reicht eine Voranzucht ab Ende Februar / Anfang März oder sogar noch später.

Bei der Voranzucht musste ich für mich festgestellt, dass mir eine gute Anzucht durch fehlende Lichtverhältnisse und zu warme Temperaturen in den Räumen nicht gut gelingt. Im Januar und Februar kommt man bei der Anzucht von Gemüsejungpflanzen um künstliches Pflanzenlicht nicht vorbei und muss dazu eine passende Temperatur im Raum schaffen.

So erstellst du dir deinen eigenen Anbauplan

Bei der Erstellung meines Anbauplans gehe ich immer nach einem festen Schema vor:

  • Aufzeichnung und Skizzierung der einzelnen Beete inklusive Maße
  • Auswahl der Gemüsesorten passend zu Gartengröße, Standort und persönlichen Vorlieben
  • Berücksichtigung der optimalen Vorzucht- und Aussaatzeiten
  • Gestaffelte Aussaat über die Saison hinweg, damit nicht alles gleichzeitig erntereif ist

So habe ich über viele Monate hinweg kontinuierlich frisches Gemüse aus dem Garten.

Fruchtfolge und Beetrotation beachten

Ein ganz wichtiger Punkt in der Beetplanung ist die Frage: Welches Gemüse stand im letzten Jahr auf welcher Fläche?

Die Beete sollten rotieren, und wenn möglich sollte kein Gemüse aus der gleichen Pflanzenfamilie direkt nacheinander angebaut werden. Zusätzlich achte ich darauf, Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer sinnvoll abzuwechseln. Das schont den Boden und hält ihn langfristig gesund. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, da eine genaue Fruchtfolge mit der Kombination eines Mischkultur nicht immer möglich ist.

Mischkultur clever nutzen

Eine Pflanzung in Mischkultur kann Schädlingen und Krankheiten effektiv vorbeugen. Informiere dich deshalb, welche Gemüsesorten sich gut miteinander vertragen und sich sogar gegenseitig unterstützen. Genauso wichtig ist es zu wissen, welche Pflanzen sich nicht gut verstehen und sich im schlimmsten Fall sogar Nährstoffe entziehen. Diese Kombis vermeide ich bewusst in meinem Anbauplan.

Planung als Vorfreude auf das Gartenjahr

Eine gründliche Planung und Vorbereitung macht mir persönlich unglaublich viel Freude und steigert die Vorfreude auf das neue Gartenjahr enorm. Natürlich passe ich meinen Anbauplan im Laufe der Saison immer wieder an – denn kein Gartenjahr ist wie das andere. Die Beet- und Anbauplanung ist für mich die Basis jeder neuen Gartensaison und ein fester Bestandteil meines Gartenalltags.

Zur Inspiration bekommst du meinen aktuellen Anbauplan kostenlos, wenn du dich zu meinem Newsletter anmeldest. Den neuen Gartenplan wird es voraussichtlich Ende Januar 2026 geben!

Ich wünsche dir nun ganz viel Freude beim Start in dein persönliches Gartenjahr,
Deine Genevieve

By: Genevieve · In: Gartenplanung · Tagged: Anbauplan, Aussaat, Aussaatplan, Garten, Gartenarbeit, Gemüse, Gemüseanbau, Gemüsegarten

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Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Annett Baronius meint

    8. März 2023 um 2:54 p.m.

    Hallo,
    ich bin eigentlich für deinen Newsletter angemeldet, bekomme ihn auch. Habe aber leider Deinen Anbauplan nicht erhalten

    Liebe Grüsse

    Antworten
    • Genevieve meint

      8. März 2023 um 5:15 p.m.

      Liebe Annett,
      leider geht der Anbauplan aktuell nur bei einer neuen Registrierung raus. Gerne lasse ich ihn dir nochmal separat zukommen, wenn du magst 🙂 Liebe Grüße, Genevieve

  2. Leier, Joachim meint

    30. November 2025 um 10:54 p.m.

    Hallo Genevieve, ich wollte mir gerade eben mal deinen Anbauplan anschauen, aber ich habe leider keinen erhalten. Wollte mich nochmals anmelden, aber das ist nicht möglich, da meine E“Mailadresse schon bekannt ist. Oder gilt das Angebot nach der langen Zeit nicht mehr? Leider bin ich erst vor kurzem auf Deinen wirklich tollen Kanal gestoßen.Gruß Joachim

    Antworten
    • Genevieve meint

      1. Dezember 2025 um 10:27 a.m.

      Hallo Joachim, das ist ja ärgerlich und tut mir sehr leid. Ich erstelle tatsächlich aktuell eine neue Version für Januar 2026, aber wenn du mir erlaubst, dann sende ich ihn dir an deine E-Mail-Adresse zu. Sonnige Grüße aus Greven, Genevieve

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150 g vorgegarte Rote Bete
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80 g Roastbeef, dünn aufgeschnitten (Alternativ: Hähnchenbrust)
Optional: 1 EL Walnüsse (grob gehackt)
 
Dressing:
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
1 EL Apfelessig
2 TL Walnuss- oder Rapsöl
Salz & Pfeffer
 
Die Rote Bete würfeln und mit den gekochten Linsen in eine Schüssel geben. Die Zutaten für das Dressing verrühren und unterheben. Den Feldsalat waschen und trockenschleudern. 

Das Rindfleisch in feine Scheiben schneiden und kurz in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Optional: Das Rindfleisch am Stück anbraten und danach in Streifen schneiden. Alle Zutaten separat voneinander in eine Lunchbox füllen und am Arbeitstag miteinander anrichten.
 
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Menge: 2-3 Personen
 
Für den Fisch:
4 kleine Seelachsfilets
Salz & Pfeffer
1 TL Zitronensaft
40 g Butter
50 g Panko-Paniermehl
40 g frisch geriebener Hartkäse
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL gehackte Petersilie
½ TL Paprikapulver edelsüß
 
Für die Rosmarinkartoffeln:
400–500 g festkochende Kartoffeln
2 EL Olivenöl
1–2 Zweige Rosmarin
Salz & Pfeffer
 
Für die Käse-Sahnesoße:
150 ml Sahne
100 ml Gemüsebrühe
1 TL Dijon-Senf
50 g geriebener Gouda
20 g Hartkäse
Salz, Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
 
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Mit Olivenöl, gehacktem Rosmarin, Salz & Pfeffer mischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 25–30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Zwischendurch einmal wenden.

Für die Käsekruste die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mit dem Pankomehl, geriebenem Hartkäse, gepresstem Knoblauch, gehackter Petersilie und Paprikapulver vermengen, bis eine leicht klebrige, krümelige Masse entsteht.

Die Seelachsfilets mit Küchenpapier trocknen. Mit Salz, Pfeffer & Zitronensaft würzen. In eine leicht gefettete Auflaufform legen. Die Krustenmasse gleichmäßig fest auf die Filets drücken. Den Fisch 15–18 Minuten bei 200 °C im Ofen backen. Die Kruste sollte am Ende goldbraun und knusprig sein.

Während Fisch & Kartoffeln im Ofen sind die Sahne und Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Den Senf einrühren, salzen & pfeffern. Den Käse langsam einrieseln lassen und rühren, bis er geschmolzen ist. Kurz einkochen lassen, bis die Soße leicht sämig wird. Mit einem Spritzer Zitrone abrunden.

Zum Anrichten etwas Käse-Sahnesoße auf die Teller geben. Die Kartoffeln darauf oder daneben anrichten. Das Seelachsfilet vorsichtig daraufsetzen. Mit etwas frischer Petersilie, Dill oder Zitrone garnieren.

#seelachs #weihnachtsmenü #fisch
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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
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Zutaten:
2 Entenbrüste
Salz & Pfeffer
 
Für die Soße:
200 ml frisch gepresster Orangensaft
Abrieb von ½ Bio-Orange
50 ml Geflügelfond
2 TL Honig
1 TL Speisestärke (optional)
1 EL Butter
 
Für das Selleriepüree:
500 g Knollensellerie
1 kleine Kartoffel
150 ml Sahne oder Milch
30 g Butter
Salz & Pfeffer
Muskat
 
Für den Salat:
100–150 g Feldsalat
1 Schalotte
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1 TL Senf
1 TL Honig
Salz & Pfeffer

Die Hautseite der Entenbrust rautenförmig einritzen (nicht ins Fleisch schneiden). Die Entenbrust salzen und pfeffern. In die kalte Pfanne legen mit der Hautseite nach unten. Die Entenbrust für etwa 6–8 Min. braten, bis die Haut goldbraun ist. Wenden und kurz auf der Fleischseite braten. Bei 120 °C Umluft 10–15 Min garen. Die Brust dann aus dem Backofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.

In der gleichen Pfanne mit dem vorhandenen Entenfett den Honig leicht karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen, Fond und Orangenabrieb zugeben. Die Flüssigkeit einkochen, bis sie zähflüssiger wird. Optional mit etwas Stärke binden.

Vom Herd nehmen und etwas Butter einrühren.  Für das Püree den Sellerie und die Kartoffel schälen und würfeln. Sellerie und Kartoffel in leicht gesalzenem Wasser 15–20 Min weichkochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Mit Butter + Sahne/Milch mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und optional Muskat abschmecken. Für das Dressing Öl, Essig, Senf, Honig, Salz & Pfeffer verrühren und direkt vor dem Servieren mit dem Feldsalat und einer fein gewürfelten Schalotte mischen.

Selleriepüree als cremiges Bett auf den Teller geben. Die Entenbrust in Scheiben schneiden und darauf platzieren. Mit Orangensoße beträufeln und den Feldsalat frisch daneben anrichten.

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