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Stylingkitchen

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Foodblog aus Münster - saisonale und regionale Rezepte

Vanillekipferl mit Zitrone

15. November 2020 · In: Weihnachten

In den Monaten November und Dezember duftet es wieder herrlich in unseren Küchen nach winterlichen Gewürzen und selbstgebackenen Plätzchen. Vanillekipferl gehören dabei zu einer der beliebtesten Varianten in unseren Plätzchenboxen. Mit einem Hauch frischer Zitrone bekommen die kleinen Halbmonde eine ganz besondere Note.

Wir kneten Teige, holen die Box mit den Ausstechformen aus dem Keller und verzieren mit viel Liebe kleine Plätzchen, die immer viel zu schnell vernascht sind. In der Adventszeit warten schon wieder besinnliche Stunden in der heimischen Backstube auf uns, für die wir gar nicht früh genug unsere Lieblingsrezepte bereitlegen können. In den Sammlungen unserer persönlichen Klassiker finden sich oftmals Rezepte, welche in jedem Jahr aufs Neue die Liebsten erfreuen. Es wird gerollt und ausgestochen, verziert und genascht. Der Allrounder mit Namen Puderzucker gibt nicht nur jedem Plätzchen seine winterliche Optik, sondern verhilft auch mal zur Tarnung zu dunkel gewordener Exemplare.

Ich habe schon damals gerne mit meiner Oma gemeinsam eine Vielzahl an Plätzchen gebacken. Vom klassischen Spritzgebäck bis hin zu Kokosmakronen haben wir viele Sorten ausprobiert. Am liebsten war mir als Kind natürlich das Naschen des Teiges und der flüssigen Schokolade. Abgefüllt in einzelne Keksdosen hatte die ganze Familie herrlichen Adventsgenuss zum Genießen für gemeinsame Stunden. Wären die selbstgemachten Plätzchen nur nicht immer so schnell vernascht. Mehrere Tage hält unser Vorrat daheim oftmals nicht. Sie sind einfach viel zu lecker – die mit viel Liebe und Zeit gebackenen Weihnachtsplätzchen.

Meine absoluten Lieblinge: Spritzgebäck, Vanillekipferl und Zimtsterne.

Vanillekipferl mit Zitrone

– 100g gemahlene Mandeln

– 170g Weizenmehl

– 60g Zucker

– 120g kalte Butter

– 1 Ei (Größe M)

– 1 Vanilleschote

– Etwas Zitronenabrieb (Alternativ Zitronenaroma)

– 1 Prise Salz

– Puderzucker

Die gemahlenen Mandeln gemeinsam mit dem Weizenmehl und dem Zucker in eine Rührschüssel geben. Die kalte Butter in Stücken ebenfalls mit dem Ei in die Schüssel geben. Das Vanillemark mit einem Messer auskratzen und zusammen mit etwas Zitronenabrieb einer Biozitrone und einer Prise Salz hinzugeben.

Die Zutaten mit Hilfe eines Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in etwas Frischhaltefolie über Nacht (mind. aber 1 Std.) im Kühlschrank aufbewahren.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160 Grad / Umluft vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer länglichen Rolle ausrollen. Mit einem Messer immer kleine Stücke von der Rolle abschneiden und diese mit Hilfe beider Handflächen zu einer kleinen Rolle ausrollen. Die beiden Enden sollten minimal schmaler sein, als die Mitte des Teiges. Aus dem Teig nun einen kleinen Halbmond formen und sie nach und nach mit etwas Abstand auf das Backblech legen.

Die vorbereiteten Bleche bei der oben angegebenen Temperatur etwa 12-15 Minuten backen. Die fertig gebackenen Kipferl abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Meine Tipps

1. Eine gute Form der Kipferl bekommt ihr hin, wenn ihr den Teig mit beiden Handflächen zu einer kleinen Rolle formt. Diese darf nicht zu dünn sein. Beide Enden formt ihr zum Schluss nochmal zusätzlich mit nur zwei Fingern minimal dünner. Dem Halbmond nur eine leichte Krümmung geben, damit die Form perfekt wird.

2. Die gebackenen Kipferl sollten vollständig ausgekühlt sein, bevor ihr sie mit Puderzucker bestäubt. Ansonsten würde sich dieser auflösen und die Kipferl verschmieren.

2. Eure selbstgebackenen Kipferl könnt ihr wunderbar an eure Liebsten verschenken. Einfach ein paar in eine kleine Tüte legen und mit Band sowie einer persönlichen Botschaft verschließen. So könnt ihr ganz einfach eine kleine Freude bereiten.

Ich wünsche euch einen wunderbaren und besinnlichen Start in die Adventszeit. Ich rieche jetzt schon die vielen duftenden Plätzchen in euren Küchen. Eure Genevieve

By: Genevieve · In: Weihnachten · Tagged: Kipferl, Plätzchen, Vanillekipferl, Weihnachtsplätzchen, Zitronenkipferl

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🥕🥬 Basis-Gemüsebrühe zum Einkochen - Meine Basis f 🥕🥬 Basis-Gemüsebrühe zum Einkochen - Meine Basis für viele Gerichte 

Zutaten in Bioqualität für ca. 3-4 Liter Brühe:
3 Zwiebeln
4 Möhren
5 Stangen Sellerie
2 Lauch
2 Pastinaken
2 Lorbeerblätter
8 Pfefferkörner 
2 Stängel Thymian
1/2 Portion Petersilie
Optional: Etwas Komboalge

Das Gemüse grob schneiden. Nicht schälen und die Schale ebenso an der Zwiebel belassen, um eine schöne goldene Farbe zu bekommen.

Das Gemüse mit etwas Öl kurz in einem großen Topf anrösten. Mit Wasser auffüllen (bei mir ca. 3,5 L) und die Gewürze zugeben.

Kurz Aufkochen und dann ohne Deckel eine Stunde sanft simmern lassen. Die Petersilie erst in den letzten 10 Min. hinzugeben. Nun die Brühe durch ein Sieb Abseihen. 

Du kannst die Brühe jetzt portionsweise einfrieren oder einkochen 🫙🌿 Ich salze sie erst bei späterer Verwendung.

Einkochen:
Weck-Gläser gut auswaschen und in den Backofen auf ein Backblech stellen. Den Backofen nun auf 120 Grad erhitzen und die Gläser für 10 Minuten erwärmen. 
Die Brühe mit einem Trichter heiß in die sterilen Gläser (2–3 cm bis zum Rand) füllen. 

Den Einkochautomaten vorbereiten, sodass das Wasser und die abgefüllte Brühe in etwa die gleiche Temperatur haben. So vermeidet ihr, dass euch durch hohe Temperaturunterschiede die Gläser platzen. 

Die Gemüsebrühe bei 100°C / 90 Min. einkochen - Für die richtigen Zeiten und Temperaturen nutze ich das Weck-Einkochbuch. Die Einkochzeit beginnt erst, wenn die Temperatur im Einkochtopf erreicht ist! 

Ich nutze Brühen sehr gerne für Suppen, Soßen und Eintöpfe 👩🏼‍🌾🌿🙌🏼 

Gemüsebrühe | Einkochen | Vorrat | Basisrezept
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Kurz Aufkochen und dann ohne Deckel eine Stunde sanft simmern lassen. Die Petersilie erst in den letzten 10 Min. hinzugeben. Nun die Brühe durch ein Sieb Abseihen. 

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Gemüsebrühe | Einkochen | Vorrat | Basisrezept
Rustikale Sauerteig-Brötchen backen🧑‍🍳🥖🍞 Zutaten: Rustikale Sauerteig-Brötchen backen🧑‍🍳🥖🍞

Zutaten:
400 g Weizenmehl Type 550
100 g aktiver Roggensauerteig
280 g lauwarmes Wasser 
10 g Salz

🕖 08:00 – Sauerteig vorbereiten

•100 g Sauerteig aus dem Kühlschrank abwiegen
•15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit er wieder aktiv wird

🕞 08:20 – Vorteig

100 g Sauerteig
280 g lauwarmes Wasser
4 EL vom Mehl

•Kurz verrühren, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.

🕦 08:30 – Autolyse

•restliches Mehl zugeben
•nur kurz mischen ohne kneten
•30 Minuten ruhen lassen

🕢 09:00 – Kneten

•10 g Salz zugeben
•4–5 Minuten langsam in der Küchenmaschine kneten 
•Teig ist weich & leicht klebrig
•20 Minuten ruhen lassen

🕖 09:20 – 1. Dehnen & Falten

•3–4 sanfte Faltungen mit angefeuchteten Fingern
•Teig abdecken

🕠 09:50 – 2. Dehnen & Falten

🕖 10:20 – 3. Dehnen & Falten

🕞 Stockgare für etwa 2 Stunden

•Das Volumen des Teiges sollte sich +50–70 % erhöhen
• Der Teig wirkt luftiger

🕦 12:20 – Teig teilen

•Teig vorsichtig auf leicht bemehlte Fläche geben
•In 6 gleich große Stücke teilen
• Nur locker formen und versuchen, die Luft nicht herauszudrücken

🕖 12:30 – Stückgare

•Brötchen vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen
•Die Brötchen leicht bemehlen und mit einem Tuch abdecken
•Bei Raumtemperatur ruhen lassen

🕠 12:45 – Backofen vorheizen

•250 °C Ober-/Unterhitze
•Blech/Stein + Dampfschale mit vorheizen

🕖 13:15 – Backen

•Brötchen optional einschneiden und in den vorgeheizten Backofen schieben
•Mit Hilfe von schneller Wasserzugabe in eine hitzefeste Schale Dampf erzeugen und den Backofen schnell schließen

Backzeit:
•10 Min bei 250 °C mit Dampf
•Dampf ablassen
•10–15 Min bei 230 °C knusprig und goldbraun backen

Brötchen backen | Sauerteig | Backen mit Sauerteig
Sauerteigbrot backen klappt bei euch nicht? 🥲🍞🌿 L Sauerteigbrot backen klappt bei euch nicht? 🥲🍞🌿

Lange bin ich am Backen von Brot und Brötchen verzweifelt und überall wird einem erzählt, wie einfach es doch ist. Tatsächlich hat mich nach wirklich vielen Fehlschlägen das Thema nicht losgelassen. Denn ich möchte unbedingt richtig leckere Brot & Brötchen backen 💪🏼 Seid ihr mit dabei? 🥰

Zutaten:
• 400 g Weizenmehl Type 550
• 100 g aktiver Roggensauerteig
• 280 g Wasser
• 10 g Salz
 
Zubereitung:
Für den Vorteig die Hälfte des Wassers mit dem Sauerteig in einer Schüssel verrühren. Zusätzlich ca. 4 EL Mehl unterrühren, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
 
Anschließend das restliche Wasser und Mehl zugeben und kurz vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Den Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
 
Nach der Ruhezeit das Salz zugeben und den Teig mit der Küchenmaschine und Knethaken 4–5 Minuten langsam kneten. Der Teig ist weich, elastisch und leicht klebrig. Abdecken und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.

Ich gebe ihn an dieser Stelle bereits in eine Gärbox, weil ich ihn dort besser bearbeiten kann – eine Schüssel ist aber genauso gut geeignet 😊
 
Nun den Teig 3× dehnen & falten, jeweils im Abstand von 30 Minuten und pro Runde 3–4 sanfte Faltungen von allen Seiten. Nach der letzten Faltung den Teig 2–3 Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen um etwa 50–70 % vergrößert hat.
 
Den Teig vorsichtig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, locker rundwirken und dabei Spannung aufbauen. Die Unterseite gut schließen und den Teig mit dem Schluss nach oben ins bemehlte Gärkörbchen legen. Abgedeckt 60–75 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
 
Den Backofen samt gusseisernem Topf mindestens 30 Minuten bei 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf Backpapier stürzen, einen länglichen Schnitt (1–1,5 cm tief, leicht schräg) setzen und das Brot vorsichtig in den heißen Topf geben. Deckel schließen.
 
Backen:
• 20 Minuten mit Deckel bei 250 °C
• Deckel abnehmen, Temperatur auf 220 °C senken
• weitere 25–30 Minuten ohne Deckel fertig backen
 
Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter mindestens 3–4 Stunden, besser bis zum nächsten Tag auskühlen lassen.

#sauerteigbrot #brotbacken

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