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Foodblog aus Münster - saisonale und regionale Rezepte

Gold aus dem Garten: Mirabellenessig selbst gemacht

14. August 2025 · In: Vorrat & Haltbar machen

Springe zu Rezept Rezept drucken

Wenn im Spätsommer die Mirabellenbäume ihre kleinen, sonnengelben Früchte fallen lassen, hat man oft mehr Ernte, als man auf einmal essen kann. Neben Kuchen, Konfitüre und Likör gibt es noch eine köstliche Möglichkeit der Zubereitung: Mirabellenessig. Fruchtig, leicht blumig und mit einer sanften Säure – perfekt für Salatdressings, Marinaden oder als besondere Zutat in Soßen.

Warum Mirabellenessig so besonders ist

Mirabellenessig ist ein selbstgemachter Fruchtessig, der aus frischen Mirabellen durch natürliche Fermentation entsteht. Mirabellen bringen von Natur aus eine feine Süße, ein Aroma zwischen Pflaume und Aprikose und einen Hauch floraler Noten mit. In Verbindung mit einer natürlichen Essiggärung entsteht ein Geschmack, den industrieller Obstessig so nicht erreichen kann.

Regional & saisonal: Ihr nutzt eure eigene Ernte oder kauft frische Mirabellen aus der Region.

Keine Zusatzstoffe: Anders als industrieller Essig enthält er keine Farbstoffe oder künstliche Aromen.

Individuell anpassbar: Geschmack, Süße und Aromen lassen sich ganz nach persönlichem Geschmack variieren.

Lange Haltbarkeit: Richtig gelagert ist Mirabellenessig sehr lange haltbar.

Für die Essigherstellung solltest du mildes, stilles Wasser ohne Chlor verwenden, da Chlor die natürlichen Mikroorganismen hemmen kann. Gutes Leitungswasser (abgekocht & abgekühlt) oder stilles Mineralwasser eignet sich hervorragend. Ich selbst koche am liebsten Leitungswasser ab, lasse dieses abkühlen und verwende es dann für meine Fermentationen.

Tipps für die Fermentation

Sauber arbeiten – Alle Gläser, Löffel und Tücher sollten sauber sein, um Fehlgärungen zu vermeiden.

Luftzufuhr ermöglichen – In der Essigphase braucht die Flüssigkeit Sauerstoff, daher mit Tuch statt Deckel abdecken. Oder alternativ Fermentationsgläser (wie auf meinen Fotos) verwenden.

Temperatur beachten – 20–25 °C Raumtemperatur sind ideal für die Gärung.

Geduld haben – Je länger der Essig reift, desto aromatischer wird er.

Hausgemachter Mirabellen-Essig

Dieser selbstgemachte Essig aus frisch geernteten Mirabellen ist einfach und ganz unkompliziert zubereitet. Er benötigt nach der Vorbereitung der Gläser nur etwas Zeit & Ruhe für die Fermentation.
Rezept drucken Pin Recipe
Vorbereitungszeit:15 Minuten Min.
Zubereitungszeit:10 Tage d
Servings: 1.5 Gläser

Kochutensilien

  • 1,5l Fermentationsglas

Zutaten

  • 500 g reife Mirabellen
  • 800 ml kaltes & abgekochtes Wasser
  • 50 g Zucker

Anleitungen

  • Die Mirabellen halbieren und entsteinen. In das saubere Ansatz- oder Fermentationsglas geben. Das Wasser abkochen und vollständig abkühlen lassen. Den Zucker im Wasser auflösen und über die Früchte gießen, sodass sie bedeckt sind.
  • Erste Gärphase (5–10 Tage) Das Glas bei Zimmertemperatur stehen lassen, täglich umrühren. In dieser Zeit startet die alkoholische Gärung – es bilden sich Bläschen und ein leichter Wein-Geruch.
  • Zweite Gärphase (3–4 Wochen) Früchte abseihen und Flüssigkeit wieder ins Glas geben. Jetzt verwandeln Essigsäurebakterien den Alkohol in Essig.
  • Abfüllen & Reifen Wenn der Säuregrad gefällt, den Essig filtern und in sterile Flaschen füllen. Kühl und dunkel gelagert ist er lange haltbar – und wird mit der Zeit sogar noch runder im Geschmack.

Rezept ausprobiert?

Ich würde mich über dein Feedback zu meinem Rezept unten in den Kommentaren sehr freuen. Hast du das Rezept vielleicht sogar abgewandelt oder eine zusätzliche Idee? Teile sie gerne mit mir und den anderen Leserinnen und Lesern.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren, Deine Genevieve

By: Genevieve · In: Vorrat & Haltbar machen · Tagged: Essig, Essig selbst herstellen, Fermentation, Mirabellen, Mirabellen fermentieren, Mirabellenessig

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Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Judith meint

    21. September 2025 um 8:34 a.m.

    Hallo 🙂
    Wollte heute den hausgemachten Mirabellenessig ausprobieren. Eine kurze Frage habe ich noch In der 2.ten Gärungsphase, kommt da immer noch ein Baumwolltuch über das Glas, oder wird das Glas mit einem Deckel verschlossen?
    Liebe Grüße
    Judith

    Antworten
    • Genevieve meint

      17. Oktober 2025 um 8:08 a.m.

      Hallo Judith
      Wie schön, dass du den Mirabellenessig ausprobierst. In der zweiten Gärungsphase bleibt das Baumwolltuch weiterhin drauf – also nicht luftdicht verschließen. Der Essig braucht noch Sauerstoff, damit die Essigsäurebakterien arbeiten können. Erst wenn der Essig fertig ist, wird er in Flaschen abgefüllt und gut verschlossen.
      Liebe Grüße, Genevieve

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Zutaten:
• 400 g Weizenmehl Type 550
• 100 g aktiver Roggensauerteig
• 280 g Wasser
• 10 g Salz
 
Zubereitung:
Für den Vorteig die Hälfte des Wassers mit dem Sauerteig in einer Schüssel verrühren. Zusätzlich ca. 4 EL Mehl unterrühren, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
 
Anschließend das restliche Wasser und Mehl zugeben und kurz vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Den Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
 
Nach der Ruhezeit das Salz zugeben und den Teig mit der Küchenmaschine und Knethaken 4–5 Minuten langsam kneten. Der Teig ist weich, elastisch und leicht klebrig. Abdecken und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.

Ich gebe ihn an dieser Stelle bereits in eine Gärbox, weil ich ihn dort besser bearbeiten kann – eine Schüssel ist aber genauso gut geeignet 😊
 
Nun den Teig 3× dehnen & falten, jeweils im Abstand von 30 Minuten und pro Runde 3–4 sanfte Faltungen von allen Seiten. Nach der letzten Faltung den Teig 2–3 Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen um etwa 50–70 % vergrößert hat.
 
Den Teig vorsichtig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, locker rundwirken und dabei Spannung aufbauen. Die Unterseite gut schließen und den Teig mit dem Schluss nach oben ins bemehlte Gärkörbchen legen. Abgedeckt 60–75 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
 
Den Backofen samt gusseisernem Topf mindestens 30 Minuten bei 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf Backpapier stürzen, einen länglichen Schnitt (1–1,5 cm tief, leicht schräg) setzen und das Brot vorsichtig in den heißen Topf geben. Deckel schließen.
 
Backen:
• 20 Minuten mit Deckel bei 250 °C
• Deckel abnehmen, Temperatur auf 220 °C senken
• weitere 25–30 Minuten ohne Deckel fertig backen
 
Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter mindestens 3–4 Stunden, besser bis zum nächsten Tag auskühlen lassen.

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Menge: 1-2 Portionen
 
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½ rote Paprika
1–2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Erdnüsse
1 Handvoll frischer Koriander
Optional: 1 Handvoll Sprossen
 
Dressing:
3 EL Sojasoße
2 EL Sesamöl
1½ EL Reisessig
1 EL Ahornsirup
1 TL BioLotta Umami-Gewürz
1 TL Erdnussmus
1 TL frisch geriebener Ingwer
1 kleine Knoblauchzehe
 
Die Glasnudeln in heißem, nicht kochendem Wasser 5–8 Minuten einweichen und abgießen. Die Erbsen 1–2 Minuten blanchieren und unter kaltem Wasser abschrecken. Die Gurke entkernen und in richtig feine Streifen schneiden. Die Möhre schälen und mit der Paprika ebenfalls richtig fein schneiden.

Für das Dressing den Ingwer und Knoblauch reiben. Mit allen Zutaten zusammen verrühren. Das Dressing mit den Nudeln und dem Gemüse vermengen und etwa 15 Minuten durchziehen lassen. Für die Arbeit: Dressing separat mitnehmen und kurz vor der Mittagspause unterrühren.
 
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