Erdbeeren auf Focaccia? Klingt erstmal ungewöhnlich, schmeckt aber unglaublich gut. Diese Mini-Erdbeer-Focaccia verbindet alles, was ich an der Frühsommerküche liebe: süße Erdbeeren, aromatischen Rosmarin, gutes Olivenöl und knusprig-luftigen Hefeteig. Ob als Beilage zum entspannten Feierabend und dem Lieblingsgetränk, zum Grillabend oder für den Brunch mit Freunden. Diese Mini-Focaccia sind garantiert ein Highlight auf dem Tisch.

Die Erdbeeren werden im Ofen leicht angeröstet und entwickeln dadurch ein viel intensiveres Aroma. Zusammen mit den Röstaromen des Teigs entsteht eine ganz tolle Kombination. Rosmarin bringt Tiefe und Würze hinein, während etwas Honig und Fleur de Sel die perfekte Balance aus Süße und Salzigkeit schaffen. Besonders schön finde ich, dass dieses Rezept so vielseitig ist. Die Mini-Focaccia passen perfekt:
- zum Grillabend
- für einen Brunch im Garten
- als Beilage zu Burrata oder Salaten
- oder einfach pur mit einem Glas Weißwein in der Abendsonne
Das Besondere an der langen Teigruhe
Für diese Focaccia verwende ich bewusst nur sehr wenig Hefe und lasse den Teig dafür lange im Kühlschrank ruhen. Die lange kalte Gare sorgt dafür, das der Teig besonders aromatisch wird und die Focaccia eine luftige Struktur bekommt. Außerdem wird der Teig dadurch oft bekömmlicher und entwickelt diese typische weiche, leicht elastische Krume, die gute Focaccia ausmacht. Auch wenn die Ruhezeit zunächst lang klingt: Die eigentliche Arbeit ist minimal, der Teig erledigt den größten Teil ganz alleine.
Mein persönlicher Tipp
Die Mini-Erdbeer-Focaccia schmecken am besten leicht lauwarm direkt aus dem Ofen. Besonders gut passen dazu: cremige Burrata, aufgeschlagene Ricotta-Creme, ein frischer Sommersalat oder ein leichter Sommerdrink mit Holunderblüten. Wer mag, kann die Focaccia nach dem Backen zusätzlich mit: etwas Zitronenzeste, frischen Holunderblüten, oder ein paar Tropfen Honig verfeinern.


Mini-Erdbeer-Focaccia mit Rosmarin & Holunderblüten
Zutaten
Für den Teig
- 500 g Weizenmehl 550
- 380 ml kaltes Wasser
- 3 g frische Hefe
- 10 g Salz
- 1 TL Honig
- 3 EL Olivenöl
Für den Belag
- 250-300 g Erdbeeren
- 2 Zweige Rosmarin
- 1-2 TL Honig
- 2 EL Olivenöl
- Fleur de Sel
- schwarzer Pfeffer
Optional
- frische Holunderblüten
- Zitronenthymian
- Zitronenzeste
Anleitungen
- Für den Teig Wasser, Honig und Hefe verrühren. Das Mehl hinzufügen und kurz vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Den Teig anschließend etwa 30 Minuten ruhen lassen.
- Danach Salz und Olivenöl ergänzen und den Teig 5–8 Minuten kneten, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht. Der Teig darf leicht klebrig sein. Danach in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt 18–24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig nach der Ruhezeit aus dem Kühlschrank nehmen und einmal sanft falten, ohne Luft herauszudrücken. Anschließend 1–2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Nach der zweiten Ruhezeit den Teig vorsichtig auf eine geölte Arbeitsfläche geben. Wichtig: Jetzt nicht mehr kneten, damit die entstandenen Luftblasen erhalten bleiben. Mit einer Teigkarte den Teig in 8–10 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück vorsichtig zu einem kleinen Oval oder Kreis formen.Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Anschließend weitere 15 Minuten ruhen lassen.
- Die Fingerspitzen leicht mit Olivenöl benetzen. Nun vorsichtig die typischen Focaccia-Dellen in den Teig drücken. Nicht zu tief eindrücken – die Luft im Teig soll möglichst erhalten bleiben.
- Die Erdbeeren halbieren oder vierteln. Mit Olivenöl, Honig und schwarzem Pfeffer vermengen und anschließend auf den Mini-Focaccia verteilen. Rosmarin darüber geben.
- Die Mini-Focaccia im vorgeheizten Ofen bei 230 °C Ober-/Unterhitze etwa 14–18 Minuten goldbraun backen. Die kleinen Focaccia sollten außen knusprig und innen schön weich sein.
- Direkt nach dem Backen mit Fleur de Sel, frischen Holunderblüten und etwas Zitronenzeste bestreuen und warm servieren.
Rezept ausprobiert?
Ich würde mich über dein Feedback zu meinem Rezept unten in den Kommentaren sehr freuen. Hast du das Rezept vielleicht sogar abgewandelt oder eine zusätzliche Idee? Teile sie gerne mit mir und den anderen Leserinnen und Lesern.
Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren, Deine Genevieve





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