• Rezepte
    • Saisonal
    • Gemüse
    • Backen
    • Schnell & Alltag
    • Vorrat & Haltbar machen
  • Garten
    • Aussaat & Pflanzung
    • Pflege & Ernte
    • Gartenplanung
    • Gemüse A–Z
    • Anfängerwissen
  • Die Marke
  • Stylingkitchen Studio – Für Unternehmen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • English
  • Deutsch
  • Meine Lieblingsprodukte
  • Nav Social Icons

  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen
Stylingkitchen

Stylingkitchen

Foodblog aus Münster - saisonale und regionale Rezepte

Pickles selber machen – 3 einfache Rezepte mit Roter Bete, Möhren und roten Zwiebeln

3. November 2026 · In: Gemüse, Saisonal, Vorrat & Haltbar machen

Springe zu Rezept Rezept drucken

Manchmal fehlt einem Gericht nur eine Kleinigkeit, damit es richtig besonders schmeckt. Etwas Frisches, ein bisschen Säure oder eine würzige Zutat, die alles wunderbar miteinander verbindet. Genau dafür liebe ich selbst gemachte Pickles. Ob auf einem frisch belegten Brot, als Topping für Salate und Bowls oder als Beilage zu herzhaften Gerichten. Süß-sauer eingelegtes Gemüse lässt sich unglaublich vielseitig verwenden. Und das Beste daran: Pickles selber machen ist wirklich einfach.

Ich zeige dir heute drei meiner liebsten Varianten: Rote Bete mit Wacholder und Lorbeer, Möhren mit Ingwer und Senfsaat sowie rote Zwiebeln mit Pfeffer und Lorbeer. Alle drei werden mit einem einfachen Essigsud zubereitet und bekommen durch die unterschiedlichen Gewürze ihren ganz eigenen Geschmack.

Selbst gemachte Pickles aus meiner Herbstküche

Gerade im Herbst beschäftige ich mich besonders gerne mit dem Haltbarmachen von Gemüse. In meinem Garten wachsen auch Ende Oktober noch einige Gemüsesorten, darunter Möhren und Rote Bete, die ich für diese Rezepte frisch geerntet habe. Ich finde es immer wieder schön, wenn aus einer Ernte nicht nur ein einzelnes Gericht entsteht, sondern Zutaten, die uns noch bei den nächsten Mahlzeiten begleiten.

Pickles sind dafür wunderbar geeignet. Sie sind schnell vorbereitet, bringen Farbe auf den Teller und sorgen mit ihrer angenehmen Säure für spannende Geschmackskombinationen. Für meine drei Varianten habe ich bewusst Gewürze gewählt, die gut zum jeweiligen Gemüse passen. Dabei soll der Eigengeschmack immer im Vordergrund bleiben.

Was sind Pickles eigentlich?

Pickles sind Gemüse, das in einem würzigen Essigsud eingelegt wird. Dieser besteht in der Regel aus Essig, Wasser, Salz und Zucker. Dazu kommen je nach Rezept verschiedene Kräuter und Gewürze. Bei unseren Rezepten handelt es sich um sogenannte Quick Pickles, also schnell eingelegtes Gemüse. Anders als beim klassischen Einkochen werden die Gläser nicht für eine längere Lagerung bei Raumtemperatur haltbar gemacht.

Stattdessen ziehen die Pickles im Kühlschrank durch. Auch mit fermentiertem Gemüse sind sie nicht zu verwechseln. Während bei der Fermentation Milchsäure durch Mikroorganismen entsteht, verwenden wir bei Pickles Essig, um den typisch säuerlichen Geschmack zu erhalten. Das macht die Zubereitung unkompliziert. Schon nach ein bis zwei Tagen können wir unsere ersten Pickles genießen.

Ein Essigsud für drei verschiedene Pickles

Für alle drei Rezepte verwende ich denselben Essigsud. Das spart Zeit und macht es besonders einfach, gleich mehrere Gemüsesorten auf einmal einzulegen. Ich mag Pickles gerne etwas süßer, sodass sich die Säure und die Würze schön miteinander verbinden. Deshalb verwende ich in meinem Grundsud etwas mehr Zucker.

Zutaten für etwa 500 ml Essigsud

  • 250 ml Apfelessig mit 5 % Säure
  • 250 ml Wasser
  • 12 g Salz
  • 35 g Zucker

Zubereitung

Den Apfelessig, Wasser, Salz und Zucker in einen kleinen Topf geben. Alles unter Rühren erhitzen, bis sich Salz und Zucker vollständig aufgelöst haben. Den Sud kurz aufkochen. Anschließend heiß über das vorbereitete Gemüse in saubere, hitzebeständige Gläser gießen, sodass es vollständig bedeckt ist. Die Gläser verschließen, zügig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Menge reicht je nach Schnittform und Füllmenge für ungefähr zwei Gläser mit jeweils 500 ml Fassungsvermögen. Für alle drei Varianten bereiten wir bei Bedarf weiteren Sud im gleichen Verhältnis zu.

Mein Tipp: Ich verwende für diese Rezepte gerne Apfelessig. Seine leicht fruchtige Note passt wunderbar zu Herbstgemüse. Wenn du besonders klare Pickles möchtest, greife zu einem gefilterten Apfelessig. Naturtrüber Apfelessig funktioniert ebenfalls, kann den Sud aber etwas wolkiger aussehen lassen.

1. Rote-Bete-Pickles mit Wacholder und Lorbeer

Rote Bete gehört für mich unbedingt in die Herbstküche. Ich mag ihren leicht erdigen Geschmack, der sich wunderbar mit kräftigen und frischen Aromen kombinieren lässt.

Für diese Variante habe ich mich für Wacholder, Lorbeer und schwarzen Pfeffer entschieden. Die Gewürze geben der Roten Bete eine feine, herbstliche Note, ohne ihren Eigengeschmack zu überdecken.

Rote-Bete-Pickles mit Wacholder und Lorbeer

Diese süß-sauer eingelegte Rote Bete bekommt durch Wacholder, Lorbeer und schwarzen Pfeffer eine wunderbar feine Würze. Besonders lecker schmecken die Pickles zu Ziegenkäse, gerösteten Walnüssen oder auf frisch gebackenem Sauerteigbrot.
Rezept drucken Rezept merken
Vorbereitungszeit:15 Minuten Min.
Zubereitungszeit:45 Minuten Min.
Servings: 1 Glas (ca. 500ml)

Zutaten

  • 250-300 g Rote Bete
  • ca. 250 ml Essigsud, bei Bedarf mehr
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 4 schwarze Pfefferkörner

Anleitungen

  • Die Rote Bete gründlich waschen und mit Schale in Wasser garen, bis sie weich ist. Je nach Größe dauert das ungefähr 30–50 Minuten.
  • Die Knollen etwas abkühlen lassen, schälen und in etwa 2–3 mm dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Wacholderbeeren leicht andrücken und zusammen mit Lorbeer und Pfeffer in ein sauberes, hitzebeständiges Glas geben.
  • Die Rote-Bete einschichten und vollständig mit heißem Essigsud bedecken. Das Glas verschließen, zügig abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden, im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Möhren-Pickles mit Ingwer und Senfsaat

Die Möhren aus meinem Garten wollte ich diesmal nicht in Scheiben schneiden, sondern in feine Bänder hobeln. Das sieht im Glas besonders schön aus und hat später einen weiteren Vorteil: Die Möhren lassen sich wunderbar auf Broten und anderen Gerichten verteilen. Frischer Ingwer sorgt für eine leichte Schärfe, während die Senfsaat eine angenehme Würze mitbringt.

Möhren-Pickles mit Ingwer und Senfsaat

Knackige Möhren treffen auf frischen Ingwer und aromatische Senfsaat. Die süß-sauren Möhren-Pickles bringen eine angenehme Frische auf den Teller und passen wunderbar zu Bowls, Salaten und herzhaften Broten.
Rezept drucken Rezept merken
Gesamtzeit:15 Minuten Min.
Servings: 1 Glas (ca. 500ml)

Zutaten

  • 250 g Möhren
  • ca. 250 ml Essigsud, bei Bedarf mehr
  • 10 g frischer Ingwer
  • 1/2 TL gelbe Senfsaat
  • 4 schwarze Pfefferkörner

Anleitungen

  • Möhren gründlich waschen, bei Bedarf schälen und mit einem Sparschäler in lange, dünne Bänder hobeln. Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden.
  • Möhren, Ingwer, Senfsaat und Pfefferkörner in ein sauberes, hitzebeständiges Glas geben. Den heißen Essigsud darüber gießen, bis das Gemüse vollständig bedeckt ist. Das Glas verschließen, zügig abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen

3. Rote-Zwiebel-Pickles mit Pfeffer und Lorbeer

Rote Zwiebeln gehören zu den Gemüsesorten, die ich besonders gerne einlege. Sie sind schnell vorbereitet, werden im Essigsud angenehm mild und bekommen diese wunderschöne pinke Farbe. Für meine Variante verwende ich nur wenige Gewürze. So bleiben die Zwiebeln vielseitig und passen später zu ganz unterschiedlichen Gerichten.

Rote-Zwiebel-Pickles mit Pfeffer und Lorbeer

Diese eingelegten roten Zwiebeln werden im süß-sauren Essigsud angenehm mild und bekommen ihre wunderschöne pinke Farbe. Mit Pfeffer und Lorbeer verfeinert, sind sie ein köstliches Topping für Burger, Sandwiches und Sauerteigstullen.
Rezept drucken Rezept merken
Gesamtzeit:15 Minuten Min.
Servings: 1 Glas (ca. 500ml)

Zutaten

  • 250 g rote Zwiebeln
  • ca. 250 ml Essigsud, bei Bedarf mehr
  • 1/2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 kleines Lorbeerblatt

Anleitungen

  • Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in möglichst feine Halbringe schneiden. Zusammen mit Pfeffer und Lorbeer in ein sauberes, hitzebeständiges Glas geben.
  • Mit heißem Essigsud vollständig bedecken. Das Glas verschließen, zügig abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Wie lange sind selbst gemachte Pickles haltbar?

Da wir unsere Pickles nicht einkochen, müssen sie durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ich lagere sie bei maximal 4 °C und verbrauche sie innerhalb von wenigen Wochen. Wichtig ist, das Gemüse immer mit sauberem Besteck zu entnehmen und darauf zu achten, dass es vollständig vom Essigsud bedeckt bleibt. Die Gläser sind nicht für eine ungekühlte Vorratshaltung geeignet.

Die Pickles sind fertig und was macht man jetzt damit?

Es gibt unglaublich viele Rezepte, um Gemüse süß-sauer einzulegen. Aber eine Frage finde ich fast noch spannender: Was macht man anschließend eigentlich mit den fertigen Pickles? Denn seien wir ehrlich: Es wäre doch schade, wenn die schönen Gläser irgendwann unbeachtet im Kühlschrank stehen.

Für mich sind Pickles vor allem eine wunderbare Möglichkeit, einfache Gerichte geschmacklich aufzuwerten. Ihre Säure bringt Frische auf den Teller und bildet einen schönen Kontrast zu cremigen, herzhaften oder gerösteten Zutaten. Besonders gerne möchte ich sie auf meinem selbst gebackenen Sauerteigbrot ausprobieren. Dafür werden wir drei unterschiedliche Stullen entwickeln. Mit cremigen Aufstrichen, frischen Sprossen, Kräutern und knusprigen Toppings. Sie sollen unkompliziert genug für den Alltag sein, aber trotzdem etwas Besonderes haben. Darauf freue ich mich jetzt schon!

Kann ich auch anderes Gemüse einlegen?

Ja, viele Gemüsesorten eignen sich für Kühlschrank-Pickles. Besonders beliebt sind Gurken, Radieschen, Möhren und Zwiebeln. Je nach Gemüse unterscheiden sich die Vorbereitung und die Ziehzeit.

Muss ich die Rote Bete vorher kochen?

Für dieses Rezept ja. Durch das Garen wird die Rote Bete angenehm zart. Die Möhren und roten Zwiebeln legen wir dagegen roh ein, damit sie knackig bleiben.

Welcher Essig eignet sich am besten?

Ich verwende gerne Apfelessig mit ausgewiesenen 5 % Säure. Auch milder Weißweinessig mit demselben Säuregehalt eignet sich. Wichtig ist, das vorgesehene Verhältnis von Essig und Wasser einzuhalten.

Wie lange müssen die Pickles ziehen?

Nach etwa 24 Stunden kannst du die ersten Pickles probieren. Bei Roter Bete lohnt es sich, 48 Stunden zu warten, damit sich die Aromen noch besser verbinden.

Sind Pickles und fermentiertes Gemüse das Gleiche?

Nein. Bei Quick Pickles kommt die Säure direkt aus dem Essig. Beim Fermentieren entsteht sie während der Gärung durch Mikroorganismen. Beide Methoden haben ihren eigenen Geschmack und ihre Besonderheiten.

Rezept ausprobiert?

Ich würde mich über dein Feedback zu meinem Rezept unten in den Kommentaren sehr freuen. Hast du das Rezept vielleicht sogar abgewandelt oder eine zusätzliche Idee? Teile sie gerne mit mir und den anderen Leserinnen und Lesern.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren, Deine Genevieve

Hinweis zu Rezepten & Haltbarmachung

Meine Rezepte, Anleitungen und Tipps basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und werden nach bestem Wissen erstellt. Besonders beim Einkochen, Fermentieren, Dörren und anderen Methoden der Haltbarmachung sind eine hygienische Arbeitsweise, geeignete Zutaten sowie die richtige Zubereitung und Lagerung wichtig.

Bitte prüft selbst hergestellte und haltbar gemachte Lebensmittel vor dem Verzehr immer sorgfältig und informiert euch bei Unsicherheiten zusätzlich über aktuelle Empfehlungen zur sicheren Lebensmittelkonservierung. Die Zubereitung, Lagerung und der Verzehr erfolgen in eigener Verantwortung. Für Schäden durch unsachgemäße Zubereitung, Lagerung oder Verwendung kann ich keine Haftung übernehmen.

By: Genevieve · In: Gemüse, Saisonal, Vorrat & Haltbar machen · Tagged: Eingelegtes Gemüse, Möhren, Pickles, Rote Bete, Rote Zwiebeln

Das könnte Dir auch gefallen

Asiatischer Glasnudel-Salat mit Roter Bete & Sesam-Ingwer-Dressing
Gesunde Smoothie-Rezepte aus Grünkohl & roter Beete
Möhrensuppe mit Orange und Ingwer

Exklusiver Newsletter

Jetzt kostenlos abonnieren und nichts mehr verpassen.

Leser-Interaktionen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Next Post >

Saftiger Apfelkuchen mit Streuseln

Seitenspalte

Suchen

Follow

Jetzt im Vorverkauf erhältlich:

Kostenloser Newsletter

Aus meinem Garten

Erbsen im Garten anbauen: So gelingt die Ernte von süßen Schoten

Fenchel erfolgreich im Garten anbauen – Tipps für eine reiche Ernte

Zwiebeln und Knoblauch im Herbst stecken

Weitere Artikel

Archiv

Copyright © 2026 · Theme by 17th Avenue