Pfirsich-Rhabarber Marmelade

Pfirsich-Rhabarber Marmelade

Ein fruchtiger Brotaufstrich gehört für viele zu einem gemütlichen Frühstück auf jeden Fall dazu. Am beliebtesten ist mit Abstand die klassische Erdbeermarmelade. Es gibt allerdings auch viele Alternativen und köstliche Kombinationen, um etwas Abwechslung auf die Stulle zu bekommen.

Wissenswertes über Rhabarber

Saison: Anfang April bis Ende Juni

Rhabarber solltet ihr nicht roh verzehren, da er Oxalsäure enthält die in bestimmten Mengen giftig ist. Man kann ihn wunderbar kochen oder backen und so leckere Desserts, Marmeladen und Gebäck herstellen. Für die Zubereitung müsst ihr die Blätter entfernen und den Rhabarber schälen. Dies geht am besten mit einem Messer. So könnt ihr die äußere Schale ganz einfach abziehen.

Ihr könnt Rhabarber übrigens auch super einfrieren. Einfach in geschnittenen Stückchen in einem Gefrierbeutel portionsweise einfrieren. So könnt ihr auch nach der Saison etwas süßes aus dem Gemüse zaubern. Ja, richtig – Rhabarber zählt zu den Gemüsesorten und ist offiziell kein Obst.

Pfirsich-Rhabarber-Marmelade

Für ca. 6 Gläschen

  • 200g Pfirsiche
  • 600g Rhabarber
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • Frische Minze

Die Pfirsiche waschen, entsteinen und in feine Stücke schneiden. Den Rhabarber putzen, die Blätter entfernen und mit Hilfe eines Messers die äußere Schale abziehen. Den Rhabarber ebenfalls in feine Stücke schneiden.

Die Pfirsich- und Rhabarberstücke in einen Topf geben und den Gelierzucker zufügen. Alles bei mittlerer Hitze langsam unter rühren zum köcheln bringen.

Während alles kocht könnt ihr bereits die Gläschen vorbereiten. Die vorgekochten oder heiß gespülten Gläschen auf ein feuchtes Geschirrhandtuch stellen.

Nach ca. 30 Minuten die eingekochten Früchte mit einem Pürierstab pürieren und etwas frische Minze hinzugeben – diese ebenfalls pürieren oder fein gehackt hinzugeben.

Die fertige Masse in die vorbereiteten Glässchen füllen, luftdicht verschließen und umgedreht auf das Geschirrtuch stellen.

Meine Tipps

Die Gelierprobe: Sie hilft euch abzuschätzen, ob eure Marmelade nach dem kochen die richtige Konsistenz bekommt oder ob sie noch flüssig bleibt. Nehmt hierzu einfach zwei Teelöffelchen von der köchelnden Marmelade ab und gebt sie auf einen Teller. Wird die Masse nach 1-2 Minuten fest, so ist eure Marmelade fertig. Bleibt die Masse flüssig, so müsst ihr alles noch ein bisschen köcheln lassen.

Marmeladengläser sterilisieren: Für eine lange Haltbarkeit eurer selbstgemachten Marmelade ist es wichtig, dass eure Gläser steril sind. So vermeidet ihr das Ansetzen von Schimmel am Deckel. Kocht eure Gläser vor dem Befüllen in einem heißen Wasserbad für ca. 10 Minuten ab. Entnehmt die Gläser danach mit einem sauberen Handtuch, tupft sie etwas trocken und befüllt sie dann mit der heißen Marmelade. Die Gläser mit dem Deckel direkt verschließen und auf den Kopf stellen. So können sich auch unter dem Deckelrand keine Keime halten. Wichtig: Die Gläser nur mit gewaschenen Händen, am besten mit einem Geschirrtuch anfassen und verschließen.

Achtung beim Befüllen: Stellt die Gläser auf ein feuchtes Geschirrhandtuch und befüllt sie am besten, wenn die Gläser noch heiß bzw. warm vom Auskochen sind. So vermeidet ihr durch plötzliche Temperatur-Veränderungen, dass euch die Gläser zerspringen.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Eure Genevieve



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